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		<title>ViBiNeT - Neue Seiten [de-formal]</title>
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		<updated>2012-05-19T23:33:08Z</updated>
		<subtitle>Aus ViBiNeT</subtitle>
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	<entry>
		<id>http://www.vibinet.de/index.php/Lebenslauf_von_Textilien</id>
		<title>Lebenslauf von Textilien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.vibinet.de/index.php/Lebenslauf_von_Textilien"/>
				<updated>2012-05-13T15:35:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Geg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem Titel &amp;quot;Lebenslauf von Textilien&amp;quot; ist vom Gesamtverband Textil und Mode eine Broschüre veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile dieser Broschüre liegen als PDF-Dokumente im {{vibinet}} vor und sind von verschiedenen [[Portal:Verzeichnis_der_Themenportale|Portalen]] aus verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht aller Teile finden Sie auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_38.pdf|Produktionsökologie - Textilveredlung: Überblick(PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_38.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_39.pdf|Die Vorbehandlung (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_39.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_42-45.pdf|Die Nachbehandlung (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_42-45.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_46-47.pdf|Der Umweltschutz (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_46-47.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_48-49.pdf|Textilveredlung - Emissionsmassenströme (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_48-49.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf Textilien_50-53.pdf|Forschung und Entwicklung (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf Textilien_50-53.pdf|Dateiinfo]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Lebenslauf_Textilien_79-89.pdf|Glossar (PDF)]] ([[:Datei: Lebenslauf_Textilien_79-89.pdf|Dateiinfo]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geg</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.vibinet.de/index.php/Die_textile_Kette</id>
		<title>Die textile Kette</title>
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				<updated>2012-05-13T15:07:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Geg: Die Seite wurde neu angelegt: „Hier sehen Sie die textile Kette in einer grafischen Übersicht.  Datei: Die textile Kette.png“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier sehen Sie die textile Kette in einer grafischen Übersicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Die textile Kette.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geg</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.vibinet.de/index.php/Einsatzfelder_f%C3%BCr_beschichtete_Produkte</id>
		<title>Einsatzfelder für beschichtete Produkte</title>
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				<updated>2012-05-10T11:29:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Geg: /* Sporttech= */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel-OK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschichtete textile Trägermaterialien werden eingesetzt für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Bezug nehmen kann man dabei auf die von der Techtextil*Messe geprägten Begriffe: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Protech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schutztextilien &lt;br /&gt;
* Warnbekleidung &lt;br /&gt;
* Schutzwesten &lt;br /&gt;
* Regenbekleidung &lt;br /&gt;
* Substrate, die sich selbständige der Umgebung anpassen, z.B. auf Licht, Wärme, pH*Wert und Feuchtigkeit reagieren &lt;br /&gt;
* Schutzbekleidung für Polizei, Armee und Feuerwehr &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Sporttech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sportbekleidung &lt;br /&gt;
* Heißluftballon &lt;br /&gt;
* Fallschirmseide &lt;br /&gt;
* Segeltuch für Segel* und Surfsport &lt;br /&gt;
* Sportzelte &lt;br /&gt;
* Beschichtung für Bälle aus Kunstleder &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Buildtech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bautextilien &lt;br /&gt;
* Traglufthallen &lt;br /&gt;
* Sonnenschutz &lt;br /&gt;
* Planenstoffe &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Mobiltech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LKW*Planen &lt;br /&gt;
* Autoinnenraumausstattung &lt;br /&gt;
* Sitzverkleidung &lt;br /&gt;
* Airbag &lt;br /&gt;
* Gurtsysteme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Agrotech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Agrartextilien &lt;br /&gt;
* Begrünungssysteme &lt;br /&gt;
* Abdeckplanen &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geoetch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geotextilien &lt;br /&gt;
* Verstärkungsgitter &lt;br /&gt;
* Zwischenlagen im Straßenbau &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Packtech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verpackungstextilien &lt;br /&gt;
* Big Bags&lt;br /&gt;
* Täschnerware wie Koffer, Taschen u.a. &lt;br /&gt;
* Rucksackstoffe &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Medtech== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medizinische Textilien &lt;br /&gt;
* Pflaster &lt;br /&gt;
* Selbstklebende Bandagen &lt;br /&gt;
* Transdermale Systeme (Übertragung von Arzneimitteln oder Wirkstoffen durch Textilien) &lt;br /&gt;
* Hydrophile Wundauflagen &lt;br /&gt;
* OP*Bekleidung &lt;br /&gt;
* OP*Tischauflagen &lt;br /&gt;
* Gipsbinden &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hometech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimtextilien &lt;br /&gt;
* Bodenbeläge &lt;br /&gt;
* Textile Tapeten &lt;br /&gt;
* Rolloware &lt;br /&gt;
* Sunblindartikel &lt;br /&gt;
* Duschvorhänge &lt;br /&gt;
* Markisen &lt;br /&gt;
* Tischdecken &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Clothtech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bekleidungstextilien &lt;br /&gt;
* Kunstleder &lt;br /&gt;
* Schuhobermaterialien &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Indutech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Filter &lt;br /&gt;
* Maschinenabdeckungen &lt;br /&gt;
* Industrietextilien &lt;br /&gt;
* Transportbänder &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Oekotech==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Solartechnologie &lt;br /&gt;
* Brennstoffzelle&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geg</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.vibinet.de/index.php/Walzenantragsverfahren</id>
		<title>Walzenantragsverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.vibinet.de/index.php/Walzenantragsverfahren"/>
				<updated>2012-05-09T13:52:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Geg: /* Medien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel-OK}}&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Walzenantragssystem wird der Auftrag der Beschichtungspaste mittels Walzen realisiert. Die Vielfalt der Walzenantragesysteme ist sehr groß, wobei seitens einiger Maschinenbauunternehmen sehr spezifische Systeme auf dem Markt angeboten werden. Zu nennen ist hier vor allem das seitens Firma Zimmer Austria verfügbare Magnorollsystem ein Geringmengenauftragssystem wo die antragende Walze von einer Magnetwalze angezogen wird. Die Technologien anderer Anbieter unterscheiden sich im Allgemeinen nur durch kleine Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kisscoater==&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise eines Kiss Coater.png|thumb|Abbildung 1: Funktionsweise eines Kiss Coater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Kiss Coater.png|thumb|Abbildung 2: Kiss Coater]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das als Kisscoater bezeichnete Beschichtungssystem für niedrig- bis mittelviskose Auftragssystem, welches schön seit längerem als Auftragssystem eingesetzt wird, wurde in den letzten Jahren von der Firma Coatema weiterentwickelt. Das System besteht grundsätzlich aus einer Antragenden Schöpfwalze sowie zwei Führungswalzen. Das System bietet den Anwender ein Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kontrolle des Beschichtungsgewichtes kann durch die Positionierung der Führungswalzen, durch die Warenspannung als auch die Geschwindigkeit der Applikationswalze im Verhältnis zur Anlagengeschwindigkeit beeinflußt werden. Durch die Positionierung der Führungswalzen wird der Kontaktwinkel zwischen antragender Walze und dem Substrat definiert. Dabei kann zwischen einem großen Umschlingungswinkel und einem Einstreichen des Beschichtungsrohstoffs in das Substrat oder einem kleinen Umschlingungswinkel und damit nur einem Linienkontakt des Substrates zur Antragewalze variiert werden. Bei der Einstellung des Linienkontaktes wird der Beschichtungsrohstoff nur oberflächig auf das Substrat aufgetragen. Neben der Einstellung des Kontaktwinkel zwischen antragender Walze und Substrat wird die Auftragsmenge des Beschichtungsrohstoffs durch die Geschwindigkeit der Antragewalze definiert. Hier kann mit einer höheren Geschwindigkeit im Vergleich zur Substratgeschwindigkeit eine höheres Auftragsgewicht realisiert werden und entsprechend mit einer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete liegen beispielsweise in der Applikation sehr dünne Schichten, für die Oberflächenlackierung und –funktionalisierung. Hier würde ein kleiner Kontaktwinkel gewählt werden. Daneben wird dass Kisscoatersystem auch für die Hydrophobierung von Vliesstoffen für den medizinischen Bereich eingesetzt. Wie vorab beschrieben wird hier ein hoher Kontaktwinkel zwischen antragender Walze und Substrat gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Rasterwalzenantragssystem==&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Rasterwalzenantrags.png|thumb|Abbildung 3: Funktionsweise des Rasterwalzenantrags]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Rasterwalzenantragssystem.png|thumb|Abbildung 4: Rasterwalzenantragssystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rasterwalzenantragssystem, das auch als Pflatschwerk bezeichnet wird, wird das Tägermaterial zwischen zwei Walzen hindurch geführt. Die Beschichtungswalze überträgt die Paste von einem Tauchbecken auf das Substrat. Durch die Vorgabe des Designs bzw. der Rasterung der antragenden Walze kann die Beschichtungsmenge definiert werden. Die überschüssige Pastenmenge auf der antragenden Walze wird durch ein angestelltes Messer abgestiffen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Beschichtungsanlagen kann ein Lackierwerk direkt an der Streichmaschine oder als separates Beschichtungssystem integriert werden. Bei der Lackierung können Beschichtungsschichten zwischen 2 und 10 µm appliziert werden. Meist werden dabei Acrylat- oder PU-Lacke aufgetragen. Z.B. wird der Auftrag dünner Lackschichten auf bereits beschichteter Ware meist mit Rasterwalzensystemen &lt;br /&gt;
durchgeführt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abhängig von der Substratoberfläche wird unterschieden, ob der Beschichtungsrohstoff mit der Rasterwalze direkt auf das Substrat aufgetragen oder über eine gummierte Walze indirekt übertragen wird. Bei einer glatten Substratoberfläche wie z.B. beim Lackieren beschichteter Substrate wird der direkte Antrag mittels Rasterwalze gewählt. Bei unebenen Substratoberflächen wird meist die indirekte Übertragung gewählt um Beschädigungen des Substrates zu vermeiden und ein gleichmäßigeres Auftragsbild zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Geschlossene Walzenantragssystem==&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise eines Kastenrakel.png|thumb|Abbildung 5: Funktionsweise eines Kastenrakel]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Kastenrakel.png|thumb|Abbildung 6: Kastenrakel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der begrifflichen Determinierung Kammerrakel oder auch Kastenrakel sind halb- oder komplett geschlossene Walzenantragssysteme verfügbar. Die Beschichtungspaste wird jedoch generell nicht durch Schöpfen der antragenden Walze zugeführt sondern aus Kammern, die entweder in Front der antragenden Walze (Druckkammerrakel) oder von Oben (Kastenrakel) zugeführt. Über ein geschlossenes oder offenes Pastenbecken, welches vor oder auf der Antragewalze plaziert ist, wird eine kontrollierte Zufuhr des Beschichtungsrohstoffes gewährleistet. Das geschlossene System ermöglicht die Verarbeitung von leichtflüchtigen Beschichtungsrohstoffen und ist somit interessant für viele technische Einsatzgebiete. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Kastenrakel sind die Front- und Rückseite des aufgesetzten Pastenbeckens jeweils als Rakel ausgebildet. Diese Rakel ermöglichen eine Vordosierung der Beschichtungspaste. Dabei kann die antragende Walze sowohl eine verchromte Glattwalze als auch eine gerasterte Walze mit speziellen Design sein. Die seitlichen Begrenzungen des Kastenaufsatzes sind seitlich verstellbar und können für eine vollflächigen Auftrag als auch durch Verwendung von mehreren Begrenzungen für ein streifenförmiges Design eingesetzt werden. Die Antragewalze kann in der Drehrichtung als auch in Drehgeschwindigkeit beliebig eingestellt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Kammerrakel wird die Beschichtungspaste in die in Front der antragenden Walze befindlichen Kammer eingepumpt und damit nicht durch Wirkung der Schwerkraft der antragenden Walze sondern durch den Druck der Paste gegen die Walze zugeführt. Die Einstellmöglichkeiten sind jedoch analog hinsichtlich Austrittsspalt sowie Geschwindigkeit und Drehrichtung der antragenden Walzen. Auch beim Kammerrakel wird mit verschiedenen Walzendesigns oder Glattwalzen gearbeitet, um eine definierte Beschichtungsmenge zu applizieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Durch die beschriebene variable Einstellung des Beschichtungssystems sind verschiedene Effekte beim Auftrag der Beschichtungspaste auf das Substrat bzw. den Beschichtungsträger möglich. Bei hochviskosen Beschichtungsrohstoffen wird die antragende Walze meist im Reversebetrieb genutzt um ein Abschirmen der Paste auf das Substrat zu realisieren, Grundsätzlich gewährleistet die Kombination zwischen Walzen- und Rakelantrag eine gleichmäßige und exakte Beschichtung. Je nach Beschichtungsrohstoff kann mit Glattwalzen oder mit gravierten Walzen gearbeitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftragsmengen von 2 bis 100 g/m² teilweise auch bis zu 200 g/m² sind in Abhängigkeit der Viskosität der Beschichtungslösung bzw. –paste als auch der Einstellung des Systems möglich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für tixotrope Medien wird das geschlossene Walzenantragssystem eingesetzt, indem die antragende Walze im Gegenlauf zur Warenlaufrichtung eingesetzt wird. Durch diese ???.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Reverse-Roll-Coater==&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise eines Reverese-Roll-Coater.png|thumb|Abbildung 7: Funktionsweise eines Reverese-Roll-Coater]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Reverese-Roll-Coater.png|thumb|Abbildung 8: Reverese-Roll-Coater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Reverese-Roll-Coater wurde dem System gegeben auf Grund der Tatsache, dass die antragende Walze im Gegenlauf zur Warenbahnbewegungsrichtung arbeitet. Das System besteht grundsätzlich aus drei Walzen, die entweder vertikal in einer Linie übereinander oder in einer S-Form angeordnet sind. Der Beschichtungsrohstoff wird zwischen den beiden oberen Walzen eingebracht und über beidseitig angeordnete Begrenzungsrakel im Walzenspalt gehalten. Durch den Abstand der oberen Dosierwalze und der Beschichtungswalze zueinander als auch durch Variation der Geschwindigkeit der Walzen zueinander kann das Beschichtungsgewicht definiert werden. Die untere materialführende Walze ist meist eine gummierte Walze. Die Beschichtungswalze überträgt den auf ihr befindlichen Kunststofffilm im Gegenlauf auf das Substrat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jede Walze ist bei diesem Antragssystem separat angetrieben. Standardmäßig ist die Geschwindigkeit jeder Walze um ca. 50 % variierbar. Die Drehrichtung der oberen Walze kann dabei reversierbar realisiert werden. Auf Grund der vielen Einstellmöglichkeiten wird der Auftrag wahlweise über den Spaltabstand, die Rotationsgeschwindigkeit der Walzen und die Relativgeschwindigkeit der Walzen zueinander definiert. Durch die Änderung der Relativgeschwindigkeit zwischen den Walzen und zwischen der antragenden Walze und dem Substrat kann die Beschichtungsstärke damit auch beeinflußt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Reverse-Roll-Coater wird für die Verarbeitung von gut fließenden, niedrigviskosen Pasten. Dilatante Pasten, das heißt Beschichtungsrohstoffe deren Viskosität zunimmt mit höheren Scherkräften, sowie hochviskose Pasten sind wegen der auftretenden hohen Scherkräfte nicht verarbeitbar. Sehr dünne Aufträge sind durch die beschriebene Technologie möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Fünfwalzensystem==&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Fünfwalzensystem.png|thumb|Abbildung 9: Funktionsweise des Fünfwalzensystem]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Fünfwalzensystem.png|thumb|Abbildung 10: Fünfwalzensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Fünfwalzensystem werden fünf Walzen in der hochizontalen Richtung zueinander angeordnet. Durch den hochpräzisen Abstand der Walzen zueinander sowie durch die Drehgeschwindigkeit der einzelnen Walzen absolut als auch relativ zueinander wird der im ersten Walzenspalt eingebrachte Beschichtungsfilm immer weiter verflacht bzw. in seiner Dicke reduziert. Damit ist es möglich Beschichtungsfilme einer Schichtdicke von unter 1 µm zu erzielen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Beschichtungssystem wird ausschließlich für die Applikation dünner Silikonfilme auf Papier oder Folie eingesetzt. Z.B. Transferpapier wird mit diesem Beschichtungssystem hergestellt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Tabelle: Auftragsgewichte für Walzenantragssysteme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Auftragssystem|Antragsgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kisscoater|2 – 100 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rasterwalzenantrag|2 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kastenrakel|5 – 500 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dreiwalzensystem|2 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reverse Roll Coater|2 – 100 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fünfwalzensystem|0,5 – 10 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media: Walzenanstragsverfahren - Funktionsweise und Maschinen.ppt|Walzenanstragsverfahren - Funktionsweise und Maschinen (Präsentation, PPT)]] ([[:Datei: Walzenanstragsverfahren - Funktionsweise und Maschinen.ppt|Info]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Portal: Beschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geg</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.vibinet.de/index.php/Beschichtungsverfahren</id>
		<title>Beschichtungsverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.vibinet.de/index.php/Beschichtungsverfahren"/>
				<updated>2012-05-09T12:01:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Geg: /* Medien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Einflusskriterien auf ein beschichtetes Produkt.png|thumb|Abbildung 1: Einflusskriterien auf ein beschichtetes Produkt]]&lt;br /&gt;
==Grundlagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Beschichtung ersteht man das ein- oder mehrseitiges Aufbringen von einer oder mehreren Kunststoffschichten in flüssiger oder pastöser Form auf einer textile Trägerbahn (Substrat). Dabei entsteht einer neuer Werkstoff der die Eigenschaften der verbundenen Materialien miteinander verknüpft. Physikalische Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Dehnung und Weiterreißfestigkeit werden dabei weitgehend vom Substrat definiert, Oberflächeneigenschaften wie Abriebfestigkeit, Luftdurchlässigkeit, Wasserdichtigkeit, Lösemittelbeständigkeit und Nichtbrennbarkeit werden weitestgehend von der aufgebrachten Beschichtung beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von den angewandten Beschichtungssystem, den zusätzlichen Vor- und Nachbehandlungsprozessen kann die Beschichtung optimal dem Anwendungszweck und der Endnutzung des beschichteten Produktes angepasst werden. Daneben hat natürlich auch die Auswahl eines geeigneten Beschichtungsrohstoff Einfluss auf das beschichtete Endprodukt. Der Zweck einer Beschichtung kann die Erreichung eines funktionellen als auch optischen Effektes sein. Die Eigenschaften der Werkstoffe lassen sich gezielt durch eine entsprechende Auswahl von geeigneten Komponenten steuern, so dass damit ein Spektrum für die verschiedensten Anwendungs- und Einsatzbereiche zur Verfügung steht. Die große Variations- und Kombinationsvielfalt der eingesetzten Komponenten erfordert natürlich auch unterschiedliche Herstellungsverfahren, Maschinen und Anlagen, die im Einzelnen beschrieben werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Überblick über Beschichtungsverfahren.png|thumb|Abbildung 2: Überblick über Beschichtungsverfahren]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Generell wird in der Beschichtungstechnologie unterschieden zwischen Direkt- und Indirekt- (Tansfer-) –beschichtung. Als Applikationstechniken sind Streichverfahren, Walzenantragsverfahren, Tauchverfahren und alternative Technologien zu benennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorrichtungen zum einseitigen Aufbringen von Beschichtungsmassen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell wird zwischen ein- und beidseitiger Beschichtung unterschieden. Dabei sind zum Auftrag von Beschichtungsmassen  verschiedenste Verfahren möglich. Das Streichsystem ist dabei das am häufigsten angewendete System. Nahezu 70 % aller beschichteten Produkten werden mit diesem sehr flexiblen Verfahren hergestellt. Daneben haben sich Walzenantragssysteme etabliert. Alternative Systeme wir Düsenssysteme und Siebtechnologien nehmen in Ihrer Bedeutung zu.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die  beidseitige wird in horizontale und vertikale Warenführung unterschieden. Beschichtungssysteme sind Foulard, kombinierte Systeme aus Walzenantrag und Steichsystem  sowie die doppelseitige gleicher Beschichtungssysteme in vertikaler Warenlaufrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streichsysteme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe Artikel [[Streichsysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Walzenantragsverfahren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe Artikel [[Walzenantragsverfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pulverstreuen===&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Pulverstreuens.png|thumb|Abbildung 3: Funktionsweise des Pulverstreuens]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Pulverstreuen - Maschinenansicht.png|thumb|Abbildung 4: Pulverstreuen - Maschinenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für bestimmte Anwendungen ist dir Applikation von pulverförmigen Materialien notwendig. Allgemeine Bespiele sind hier z.B. die Applikation thermoplastischer Pulver für Interlining-Erzeugnisse, die Applikation von Kohlepulver für ABC-Schutzkleidung oder die Applikation von Glasperlen für die Herstellung von refklektierenden Erzeugnissen, das heißt Produkte, die beim Anstrahlen mit Licht, leuchten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Pulverstreuaggregat besteht immer aus einer gerasterten Walze, die durch ihre Rasterung sowie durch die Geschwindigkeit ihrer Rotation bei der Beschichtung, die Menge des aufgetragenen Pulvers definiert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum Entleeren der Rasterung bzw. zum Ausstreifen des teilweise sehr klebrigen Pulvers aus der Rasterwalze werden rotierende oder changierende Bürsten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siebtechnologie===&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Rotationssiebdruck.png|thumb|Abbildung 5: Funktionsweise des Rotationssiebdruck]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Rotationssiebdruck-Maschine.png|thumb|Abbildung 6: Rotationssiebdruck-Maschine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Siebtechnologie kann generell zwischen Flachsieb- und Rotationssiebdruck unterschieden werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der kontinuierlichen Verarbeitung von Beschichtungsmassen wird ausschließlich mit Rotationssiebtechnologie gearbeitet. Der zu applizierende Beschichtungsrohstoff wird in ein sich drehendes Sieb gepumpt und durch ein Streichmesser, das sich im Sieb befindet, durch das Sieb hindurch auf das Substrat appliziert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Durch die Meshzahl des Siebes (offene Punkte / cm²) sowie die Dicke des Siebbleches wird die Auftragsmenge definiert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Rotationssiebtechnologie wird bei der Applikation von Schäumen sowie bei der Aufbringung spezieller Designs angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düsentechnologie===&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Düsentechnologie.png|thumb|Abbildung 7: Funktionsweise des Düsentechnologie]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Düsentechnologie-Maschine.png|thumb|Abbildung 8: Düsentechnologie-Maschine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternatives System ist die Applikation des Beschichtungsrohstoffs mittels Düsensystem. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Düse ist ein geschlossenes Auftragssystem, dass aus einer Düsenkammer besteht, in die der zu applizierende Beschichtungsrohstoff hineingepumpt wird. Die Geometrie der Düse, die speziell für jeden Beschichtungsrohstoff hinsichtlich seines Fließbildes ermittelt wird, garantiert einen gleichmäßigen Austritt des Beschichtungsrohstoff aus dem Austrittsspalt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine spezielle Mikropumpe fördert das Beschichtungsmedium in höchster Dosiergenauigkeit der Düse zu. Durch die Pumpgeschwindigkeit kann die Beschichtungsmenge präzise definiert werden. Daneben definieren der Austrittsspalt sowie die Warengeschwindigkeit das Auftragsgewicht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Vorteile des Düsensystems können genannt werden: &lt;br /&gt;
* geschlossenes System vorteilhaft bezüglich der Verarbeitung von lösungsmittelhaltigen Systemen als auch in Hinblick auf die Reinheit der Applikation &lt;br /&gt;
* in Abhängigkeit der Rohstoffviskosität sind sehr dünne Schichten unter 5 µm möglich, aber auch Schichtdicken bis 300 µm sind durchaus realistisch, &lt;br /&gt;
* eine intermittierende Beschichtung kann realisiert werden, &lt;br /&gt;
* die Beschichtung kann in Kontakt der Düse mit dem Substrat als auch kontaktlos erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwendung der Düsentechnologie nimmt immer mehr zu, da an die Genauigkeit der Applikation von Beschichtungsrohstoffen immer höhere Anforderungen gestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pulver- oder Pastenpunkt===&lt;br /&gt;
Eine alternative Technologie zur Herstellung von Interliningartikeln ist der sogenannte Pulver- oder Pastenpunkt. Bei der reinen Pulverstreutechnologie wird oft ein geschlossener Auftrag realisiert, was oft zu einer hohen Steifigkeit des zu verklebenden Einlagevliesstoffes führt. Um dies zu verhindern wird mit einem Rotationssieb ein spezielles Design des Klebepunktes mittels eines Klebers aufgetragen und auf diese Punkte das thermoplastische Pulver gestreut. Dadurch erreicht man einen punktförmigen Auftrag des thermoplastischen Pulvers welches später in der Verarbeitung bei der Konfektion durch Bügeln bzw. Heißsiegelverfahren auf das jeweilige Erzeugnis aufkaschiert bzw. geklebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auftragsgewichte für alternative Applikationssysteme===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Tabelle: Auftragsgewichte für alternative Applikationssysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Auftragssystem&lt;br /&gt;
!Antragsgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pulverstreuen&lt;br /&gt;
|5 - 300 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rotationssiebtechnologie&lt;br /&gt;
|5 – 300 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Düsentechnologie&lt;br /&gt;
|&amp;lt;1 g/m² - 200 g/m² &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hotmeltapplikationstechnologien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Hotmeltapplikationstechnologien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorrichtungen zum zweiseitigen Aufbringen von Beschichtungsmassen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um optimale Produkteigenschaften zu erreichen, müssen viele Produkte beidseitig beschichtet werden. Je nach Anwendung kann es sich dabei um den gleichen Auftrag handeln mit den gleichen Beschichtungsrohstoffen als auch um den Auftrag in unterschiedlichen Beschichtungsstärken oder unterschiedlichen Rohstoffen. Kann das komplett beschichtete Produkt nicht über eine Tauchbeschichtung durch Einsatz eines Foulard oder eine doppelseitige Beschichtung in einem Durchlauf durch die Beschichtungsanlage hergestellt werden, ist ein zweiter Durchlauf durch die Beschichtungsanlage erforderlich. Dies bedeutet eine hohe Materialbelastung, da das Substrat als auch die vorher aufgebrachte Beschichtungsschicht einem weiteren Trocknungs- bzw. Wärmebehandlungsvorgang ausgesetzt werden. Bei bestimmten Erzeugnissen, z.B. Sonnenschutzlamellen oder Vorhängen, die eine optische Funktion haben, kann diese doppelte thermische Belastung unterschiedliche Farb- und Produkteigenschaften zur Folge haben. Die verstärkte Entwicklung doppelseitiger Beschichtungsverfahren wird durch den Maschinenbau angestrebt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
===Doppelseitige Beschichtung horizontal===&lt;br /&gt;
[[Bild: Überblick über Systeme zur beidseitigen Beschichtung.png|thumb|Abbildung 9: Überblick über Systeme zur beidseitigen Beschichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Doppelstreichsystem====&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Doppelstreichsystem.png|thumb|Abbildung 10: Funktionsweise des Doppelstreichsystem]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Horizontale doppelseitige Beschichtung mit dem Doppelstreichsystem.png|thumb|Abbildung 11: Horizontale doppelseitige Beschichtung mit dem Doppelstreichsystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Beschichtung in einem Arbeitsgang auch für horizontale Trockner zu ermöglichen, wurde von Coatema das Doppelstreichsystem entwickelt. Dieses patentierte System gestattet die doppelseitige Beschichtung von Substraten in einem Maschinendurchlauf. Die Warenunterseite wird durch ein Walzensystem beschichtet, wobei die antragende Walze entweder glatt (meist verchrohmt) oder gerastert sein kann. Die Warenoberseite wird mit einem Streichsystem beschichtet, welches alle Standardeinstellungen wie Winkel- sowie horizontale und vertikale Messerverstellung gestattet. Daneben sind sowohl Walzen- als auch Luftrakel möglich. In Abhängigkeit der Viskosität der Beschichtungsrohstoffe als auch Einstellung der Antragsaggregate können verschiedenste Effekte erzielt werden Vorteile des Doppelstreichsystems liegen in der Möglichkeit der beidseitigen oberflächigen Beschichtung eines Substrates ohne komplette Imprägnierung des Substrates. Des weiteren können genannt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* keine zusätzliche thermische Belastung des beschichteten Substrates durch Vermeidung eines zweimaligen Anlagendurchlaufs &lt;br /&gt;
* Energie- und Zeiteinsparung durch Prozessschrittreduzierung &lt;br /&gt;
* bei dichten Flächen ist die Beschichtung mit zwei verschiedenen Rohstoffen und bei offenen Flächen ein komplettes Durchtränken der Ware möglich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete sind beispielsweise Sonnenschutzlamellen, medizinische Bandagen, Schutzbekleidung und Pigmentbeschichtung. Daneben ist eine hydrophobe und hydrophile Beschichtung in einem Prozeßschritt gegeben. Realistische Beschichtungsgewichte sind dabei für die Substratoberseite 10 – 500 g/m² durch Streichbeschichtung und für die Unterseite 5 – 150 g/m² mittels Walzenantrag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Foulard====&lt;br /&gt;
[[Bild: Funktionsweise des Foulards zur horizontalen doppelseitigen Beschichtung.png|thumb|Abbilduung 12: Funktionsweise des Foulards zur horizontalen, doppelseitigen Beschichtung]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Horizontale doppelseitige Beschichtung mit einem Foulard.png|thumb|Abbilduung 13: Horizontale, doppelseitige Beschichtung mit einem Foulard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Foulard wird die Ware für die Beschichtung oder teilweise auch Imprägnierung komplett getaucht. Je nach Viskosität des Beschichtungsrohstoffes sowie der Struktur des Substrates lagert sich dabei die Beschichtungsmasse nur oberflächig am Substrat an oder dringt komplett ein. Substratbeschaffenheit und Beschichtungsviskosität definieren damit zum größten Teil das Auftragsgewicht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tauchen wird die überschüssige Beschichtungsmenge abgequetscht oder abgestriffen. Dies kann zwischen zwei Walzen, dem sogenannten Abquetschwalzenpaar als auch durch Abstreifmesser erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beispielhaft sollen zwei Beispiele aufgeführt werden. Sehr oft wird eine offenes Substrat vor der flächigen Beschichtung durch Imprägnieren vorbehandelt. Teilweise werden auch Glasgewebe oder -vliese für die Herstellung von Leiterplatten komplett getaucht und der überschüssige Beschichtungsrohstoff beidseitig durch Glattwalzen gleichmäßig abgestriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Doppelseitige Beschichtung vertikal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den gleichen Gründen wie die doppelseitige horizontale Beschichtung wird auch im vertikalen Bereich eine doppelseitige Beschichtung durchgeführt, um komplett zu Imprägnieren oder zu Tauchen oder um Arbeitsgänge zu sparen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Foulard====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Foulard wird die Ware für die Beschichtung oder teilweise auch Imprägnierung komplett getaucht. Je nach Viskosität des Beschichtungsrohstoffes sowie der Struktur des Substrates lagert sich dabei die Beschichtungsmasse nur oberflächig am Substrat an oder dringt komplett ein. Substratbeschaffenheit und Beschichtungsviskosität definieren damit zum größten Teil das Auftragsgewicht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tauchen wird die überschüssige Beschichtungsmenge abgequetscht oder abgestriffen. Dies kann zwischen zwei Walzen, dem sogenannten Abquetschwalzenpaar als auch durch Abstreifmesser erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beispielhaft sollen zwei Beispiele aufgeführt werden. Sehr oft wird eine offenes Substrat vor der flächigen Beschichtung durch Imprägnieren vorbehandelt. Teilweise werden auch Glasgewebe oder -vliese für die Herstellung von Leiterplatten komplett getaucht und der überschüssige Beschichtungsrohstoff beidseitig durch Glattwalzen gleichmäßig abgestriffen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Walzenantrag====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine komplette Penetration des Beschichtungsrohstoffs in das Substrat zu vermeiden wird eine doppelseitige Beschichtung mittels Walzen realisiert. Die Walzen können dabei eine glatte Oberfläche als auch eine Struktur (Rasterung) aufweisen. Neben dem Design der Walzen kann die Beschichtungsmenge durch die Drehgeschwindigkeit der Walzen, die im Verhältnis zur Substratgeschwindigkeit langsamer oder schneller sein kann, definiert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Düse====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben dem beschriebenen Walzenantrag ist eine doppelseitige oberflächige Beschichtung auch mit Düsensystemen möglich. Der Auftrag des Beschichtungsrohstoffs erfolgt dabei über Breitschlitzdüsen, die mittels Pumpentechnologie mit Rohstoff befüllt werden. Durch die Fördergeschwindigkeit der Pumpe, den Austrittsspalt sowie die Warenbahngeschwindigkeit wird hierbei die Menge des aufzutragenden Rohstoffs definiert. Der Austrittsspalt kann in der Dicke als auch in der Breite durch das Einlegen sogenannter Masken definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auftragsgewichte für doppelseitige Beschichtungssysteme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Tabelle: Auftragsgewichte für doppelseitige Beschichtungssysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Auftragssystem&lt;br /&gt;
!Antragsgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vertikal Foulard&lt;br /&gt;
|10 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Beidseitiger Walzenantrag &lt;br /&gt;
|5 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Beidseitiger Düsenantrag&lt;br /&gt;
|1 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Horizontal Foulard&lt;br /&gt;
|10 – 200 g/m² &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Doppelstreichsystem&amp;lt;br /&amp;gt;Obere Schicht &lt;br /&gt;
|10 – 1250 g/m²&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Doppelstreichsystem&amp;lt;br /&amp;gt;Untere Schicht&lt;br /&gt;
|5 – 250 g/m² &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kombinationssysteme==&lt;br /&gt;
[[Bild: Überblick über Kombinationssysteme zur Beschichtung.png|thumb|Abbildung 14: Überblick über Kombinationssysteme zur Beschichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kunden eine hohe Flexibilität bei der Beschichtung für funktionelle Erzeugnisse zu geben, werden auf dem Markt verstärkt Kombinationssysteme angeboten, dass heißt Beschichtungmaschinen, die mehr als eine Technologie ermöglichen. In einem Auftragssystem können dabei Foulard, Streichsystem, Walzenantragesystem und teilweise auch doppelseitige Beschichtungssysteme vereint werden. Der Kunde kann damit flexibel, ohne dass er Umbaumaßnahmen an der Anlage vornehmen muss, das Auftragsverfahren ändern. Dies ist besonders interessant für Lohnbeschichter, die oftmals nur geringe Metragen zu verarbeiten haben und einen schnellen Produktwechsel realisieren müssen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Durch die Kombination von Beschichtungsverfahren sind auch naß in naß Beschichtungen möglich. Als Kombination bietet hier z.B. Coatema eine Einheit bestehend aus Walzen- und Luftrakel sowie einem Foulard mit Abquetschwerk. Das Substrat kann komplett im Foulard getränkt und auf das geforderte Beschichtungsgewicht abgequetscht werden. Die Streichwalze des Rakelsystems stellt hierbei die Gegenwalze des Quetschwalzenpaares dar, bzw. sie fungiert als eine der beiden Quetschwalzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media: Einflussriterien auf das beschichtete Erzeugnis.ppt|Einflussriterien auf das beschichtete Erzeugnis (Präsentation, PPT)]] ([[:Datei: Einflussriterien auf das beschichtete Erzeugnis.ppt|Info]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Überblick über die Standardbeschichtungsverfahren.ppt|Überblick über die Standardbeschichtungsverfahren (Präsentation, PPT)]] ([[:Datei: Überblick über die Standardbeschichtungsverfahren.ppt|Info]])&lt;br /&gt;
* [[Media: Alternative Beschichtungssysteme - Funktionsweise und Maschinen.ppt|Alternative Beschichtungssysteme - Funktionsweise und Maschinen (Präsentation, PPT)]] ([[:Datei: Alternative Beschichtungssysteme - Funktionsweise und Maschinen.ppt|Info]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Geg</name></author>	</entry>

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